Getrüffelte Kartoffelsuppe-die edelste Variante des Suppenklassikers

Getrüffelte Kartoffelsuppe-die edelste Variante des Suppenklassikers

Hallo Herbst – man kann es leider nicht mehr verdrängen und schön reden – er ist da der Herbst…. Für uns beide nicht die liebste Jahreszeit, also müssen wir das Beste daraus machen und Trüffel ist ohne Frage das allerbeste in den grauen, kühlen Monaten. Das Zweitbeste sind die leckeren Suppen und Eintöpfe, die bei den frischen Außentemperaturen jetzt richtig gut schmecken und von innen wärmen. Und was liegt näher, als beides zu verbinden? Wir starten heute in die Trüffel- und Suppensaison mit einer leckeren getrüffelten Kartoffelsuppe mit einer Ziegenfrischkäsenocke und selbst gebackenen Grissini.

Gleichzeitig Anlass uns endlich einen neuen Standmixer anzuschaffen, der steht schon lange auf unserer Wunschliste. Ein tolles Gerät um schnell sämige Suppen herzustellen ohne Spritzer an den Wänden… Umgeschaut nach dem für uns richtigen Gerät haben wir uns auf http://www.standmixertests.net.

Hier wurden wir schnell fündig und los kann es gehen mit der Suppe: 800g mehlig kochende Kartoffeln schälen in große Stücke schneiden und in Salzwasser weich kochen. In der Zwischenzeit 2 Zwiebel klein würfeln, 1 Lauchstange und 1 Karotte ebenfalls würfeln und alles in Butter anschwitzen. Kartoffeln abgießen und zusammen mit dem Gemüse in den Standmixer geben. Mit etwa 1 Liter heißer Gemüsebrühe auffüllen (zunächst nicht alles zugeben, die Suppe darf nicht zu flüssig werden, je nach Kartoffelsorte benötigt ihr etwas mehr oder weniger Flüssigkeit), 100ml flüssige Sahne dazu schütten und alles gut mixen.

Für die Nocken 2 Esslöffel Ziegenfrischkäse mit 2 Esslöffeln Mascarpone cremig rühren, etwas Meersalz dazu und kleine Trüffelstückchen unterheben. Die Suppe in Teller füllen, die Nocke in die Mitte setzen und mit dem Trüffelhobel den Trüffel in feinen Scheiben darüber hobeln.

Die Grissini sind einfach herzustellen, der Hefeteig braucht eben etwas Zeit zum Gehen: 250 g Mehl, gut 1,5 Teelöffel Trockenhefe (natürlich geht auch frische Hefe, aber bei der kleinen Menge lässt sich Trockenhefe besser dosieren), 1 gute Prise Zucker, 1 gestrichener Teelöffel Salz, 180 ml lauwarmes Wasser, 1 Esslöffel Olivenöl. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verkneten. An einem warmen Ort so lange gehen lassen bis der Teig etwa doppelt so groß aufgegangen ist. Auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn auswellen und dünne Streifen abtrennen. Diese leicht verdrehen und auf ein Backblech setzen. Mit Olivenöl bestreichen und grobes Meersalz darüber streuen. Im auf 230 Grad vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten backen.

Natürlich könnt ihr das ganze Rezept auch ohne Trüffel zubereiten. Nur selten bekommt man in Deutschland Trüffel in einer Qualität, die den hohen Preis rechtfertigt. Und lieber keinen Trüffel, als eine alte, geschmacklose Knolle oder gar aus dem Gläschen. Dafür ist jeder Cent zu viel ausgegeben…

Hallo Herbst – wir sind versöhnt und freuen uns auf dich!

 

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